Mit Wertpapieranlagen zum langfristigen Erfolg

Die Deutschen sind zurückhaltend, wenn es um Wertpapieranlagen geht. Ein Fehler, wie Wissenschaftler und Anlageexperten immer wieder betonen.

 

„Missverständnisse, ein schlechtes Bauchgefühl, aber auch eine gehörige Portion Gleichgültigkeit – mit diesen Worten lässt sich das Verhältnis der Deutschen zu Aktien skizzieren“, heißt es in einer aktuellen Studie des Deutschen Aktieninstituts (DAI).
Und auch beim Deutschen Institut für Altersvorsorge weiß man: Wer heute ein monatliches Nettoeinkommen von 2.400 Euro zur Verfügung hat, kann bei Renteneintritt mit 67 Jahren gerade einmal mit einer gesetzlichen Rente von 1.191 Euro monatlich rechnen. Mit anderen Worten: Im eigentlich wohlverdienten Ruhestand hat man plötzlich nur noch die Hälfte seines ursprünglichen Einkommens zur Verfügung, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Diese Rechnung kann natürlich nicht aufgehen, weshalb man die Versorgungslücke, in diesem Beispiel über 1.200 Euro monatlich, dringend mit langfristig orientierten Wertpapieranlangen am Kapitalmarkt schließen sollte.

Renditechancen von Wertpapieranlagen nicht entgehen lassen

Wer sich nicht an den Kapitalmarkt traut, der verpasst die Renditechancen von Wertpapieranlagen. Das sehen jedoch die Wenigsten. Zu groß ist die Angst vor möglichen Verlusten. Zugegeben, der Kapitalmarkt kennt nicht nur einen Weg. Egal ob Aktien, Anleihen oder andere Wertpapiere, es geht auch mitunter phasenweise bergab. Aber: Wer mit einem langfristigen Anlagehorizont investiert, ist im Plus – selbst bei den deutlich schwankungsanfälligeren Aktien, wie das Renditedreieck des DAI beweist. Eine
monatliche Geldanlage in Aktien hat beispielsweise von Ende 1990 bis Ende 2010 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 6,8 Prozent erbracht. Nur, wer beispielsweise 1999 Aktien gekauft und dann mit dem Platzen der Dotcom-Blase 2000, sofort wieder verkaufen konnte, hat dennoch Geld verloren. Ein langer Atem hat sich hingegen selbst bei diesem eigentlich ungünstigen Einstiegszeitpunkt ausgezahlt.

Risikomanagement mit Wertpapieranlagen

Wertpapieranlagen sind allerdings noch viel mehr als ein reiner Renditelieferant. Sie können auch das Risiko in einem Depot reduzieren – etwa, wenn man gezielt Risikomanagement mit Wertpapieranlagen betreibt. Vereinfacht ausgedrückt heißt das: Man sollte nicht „alle Eier in einen Korb legen“. Wer sein Erspartes oder auch monatliche Spareinlagen breit über die verschiedenen Wertpapieranlagen streut, schützt sich so vor Verlusten. Denn nur, weil es an den Aktienmärkten einmal abwärts geht, heißt das nicht, dass auch andere Wertpapieranlagen, wie beispielsweise Rohstoffe, dieselbe Richtung einschlagen müssen. Denn: Aktien und Rohstoffe korrelieren in der Regel nur wenig miteinander. Das bedeutet im Klartext: sie entwickeln sich nicht im Gleichschritt. Auf dem vermeintlich sicheren Sparbuch klappt ein solches Risikomanagement nicht. Dort ist man den festgelegten Zinssätzen der Banken ausgeliefert, die sich an den Leitzinsen der Zentralbanken orientieren. Und die bleiben auch auf absehbare Zeit noch vergleichsweise niedrig, sodass man hier Verluste machen muss.

Wertpapieranlagen: Die ideale Altersvorsorge

Die Zahlen des Deutschen Instituts für Altersvorsorge haben bereits gezeigt: Auf die gesetzliche Rente kann man sich im Alter ganz und gar nicht verlassen. Daher ist es wichtig, auch privat für die Rente vorzusorgen. Und Wertpapieranlagen als Altersvorsorge sind ein hervorragendes Instrument hierfür. Gerade, wenn man früh mit dem Sparen fürs Alter beginnt, kann man sein Geld am Kapitalmarkt für sich arbeiten lassen und profitiert so von Zins und Zinseszins. Dann reichen schon kleinere monatliche Beträge, um die drohende Rentenlücke im Alter schließen zu können.


 

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