Vorsicht, Falle! Fünf häufige (aber vermeidbare) Fehler beim Geldanlegen

Fünf häufige Fehler beim Geldanlegen

Aktien, Fonds und Asset Management – Die Grundbegriffe des Investments scheinen heutzutage beinahe allgegenwärtig. Dank der digitalen Medien ist es mittlerweile überall und für jeden möglich, zumindest in bestimmten Bereichen der Finanzmärkte aktiv zu werden und ohne professionellen Hintergrund zu investieren. Der Handel mit Wertpapieren birgt jedoch auch einige Gefahren, denen vor allem Anfänger leicht erliegen. Wir haben die fünf häufigsten Fehler der Anleger, die selbstständig an die Börse gehen, zusammengetragen.

 

Fehler Nummer 1: Sich völlig ahnungslos ins Marktgetümmel stürzen

In Zeiten von Smartphones und Tablets wird auch das Anlegen an der Börse scheinbar zum Kinderspiel – allerdings nur technisch! Wer an der Börse klug agieren möchte, muss entweder selbst über hinreichend Sachverstand verfügen oder er benötigt eine gute professionelle Beratung. Einfach auf gut Glück etwas auszuprobieren ist überhaupt keine gute Idee. Denn es gibt auch Anlageformen, bei denen im ungünstigsten Fall nicht nur das eingesetzte Kapital weg ist, sondern darüber hinaus noch Schulden entstehen können.

 

Fehler Nummer 2: Angeblichen „Insidertipps“ vertrauen

Vor allem in der Anonymität des Internets werben Personen  - ohne Expertise – immer wieder mit angeblichen Insidertipps. Sie geben einen angeblichen Wissensvorsprung an und lassen sich diesen unter Umständen sogar vergüten. Hiervon ist dringend abzuraten. Dank der Digitalisierung herrscht heute eine extrem hohe Markttransparenz. Zudem können, vor allem langfristig betrachtet, wahrscheinliche Kursentwicklungen ermittelt werden. Es gibt daher nichts, was ein vorgeblicher Insider weiß, aber ein seriöses Börsenmagazin mit fundierten Daten nicht. In jedem Fall sollte man – wenn man Unterstützung bei der Investition sucht – auf fundierte, seriöse Anbieter setzen.

 

 

Fehler Nummer 3: Alles auf eine Karte setzen – das Problem Risikostreuung

Ganz ohne Risiko geht es nicht an der Börse – ganz klar, sonst gäbe es auch keine Rendite. Allerdings sollte man auch hier niemals alles auf eine Karte setzen. Sein gesamtes Vermögen in die Aktien eines einzelnen Unternehmens zu investieren, kann gewaltig schiefgehen. Fonds bieten in der Regel eine gut durchdachte Auswahl an verschiedenen Anlagen an, die auf bestimmte Marktbewegung ganz unterschiedlich reagieren. Auf dieses Weise können eventuelle Verluste ausgeglichen werden.

 

Fehler Nummer 4: Hektik und Ungeduld

Wer an der Börse handelt, braucht einen langen Atem. Dazu gehört, vorübergehende Kursschwankungen auszuhalten. Schon bei der kleinsten Bewegung in Panik zu geraten und womöglich hektisch zu verkaufen bringt in aller Regel Verluste und Frust. Bei langfristigen, gut gestreuten Anlagen hingegen tritt etwas ein, was Experten als „Glättung über die Zeit“ bezeichnen: Eventuelle Kursschwankungen gleichen sich immer wieder aus, sodass unterm Strich ein Gewinn entsteht. Gut zu wissen: Es gibt bei vielen Anlageformen die Möglichkeit, den Verlust nach unten hin zu begrenzen. Auf diese Weise wird zwar die Rendite geschmälert, aber der Anleger kann ruhiger schlafen.

 

Fehler Nummer 5: Geliehenes Geld anlegen

Es kommt immer wieder vor, dass Anleger die Börse als eine Art Spielcasino betrachten, wo sie versuchen, mithilfe eines Gewinns bestehende Schulden abzubauen. Hiervon ist dringend abzuraten, vor allem, wenn bereits Verluste eingefahren wurden. Wer kein eigenes Startkapital hat, sollte die Finger vom Traden lassen, denn sonst besteht die Gefahr, dass der Schuldenberg noch größer wird. Wie bei konservativen Anlageformen gilt auch hier: Anlegen sollte man nur, was man auch tatsächlich besitzt.

 

 

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