10.000 Euro übrig – was nun? Die optimale Asset-Allokation

Monviso Asset Allokation

Geld anlegen ist heutzutage eine Kunst – zumindest, wenn man noch eine ordentliche Rendite erwirtschaften will. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit war es nicht sehr schwer, 10.000 Euro selbst bei einer Bank so anzulegen, dass sich das Geld stetig vermehrte. Inzwischen muss man auch als privater Sparer aufpassen, dass man nicht noch zur Kasse gebeten wird. Was also tun, wenn eine größere Summe – sagen wir einmal: 10.000 Euro – angelegt werden sollen?

 

Angesichts der aktuellen Zinslage wird Ihnen jeder Finanzexperte, den Sie fragen, dazu raten, an den Kapitalmarkt zu gehen. Hier können noch Renditen erwirtschaftet werden – vorausgesetzt, Sie sind dazu bereit, für eine gewisse Zeit auf Ihr Kapital zu verzichten. Denn frühzeitige Entnahmen oder – noch schlimmer! – hektisches Verkaufen und Umschichten bei Marktbewegungen torpedieren jeden Renditeerfolg.

 

Wer sein Geld anlegen und dennoch ruhig schlafen will, der wählt am besten eine leichte Variation des klassischen 60-40-Portfolios: 60-35-5, das heißt: 60 Prozent Aktien, 35 Prozent Anleihen, 5 Prozent Alternatives. Und so könnte das Portfolio aussehen:

 

Diagramm 1

 

Aktien bzw. Aktienfonds bilden mit 6000 Euro den Löwenanteil des Portfolios. Sie sorgen dafür, dass sich die Rendite sehen lassen kann. Auf der sicherern Seite ist man mit weltweit gestreuten Aktien. Wer wenig Zeit und Geld ins Fondsmanagement investieren und gleichzeitif das Risiko breit streuen will, kann beispielweise einen ETF wählen, der an den MSCI World Index gekoppelt ist.

 

Diagramm 2

 

Zur Absicherung gegen die Risiken des Aktienmarktes dienen Anleihen. Sie garantieren nicht nur die Rückzahlung des investierten Kapitals: Der Anleihemarkt entwickelt sich zudem konträr zum Aktienmarkt. Wenn die Zinsen am Kapitalmarkt fallen, steigen die Anleihekurse – und umgekehrt. Rentenfonds sorgen deshalb für Stabilität im Portfolio. Welche Anleihen konkret darin enthalten sein sollten, darüber streiten die Experten. Wichtig ist aber auch hier eine breite Streuung der eingezahlten 3500 Euro – sowohl geografisch als auch im Hinblick auf die Branchen.

 

 

Diagramm 3

 

Die verbleibenden 5 Prozent dürfen in sogenannte „Alternatives“ investiert werden. Gemeint sind damit Investitionsformen außerhalb der „Klassiker“ Aktien und Anleihen, aber auch Investitionen innerhalb dieser Assetklassen unter Nutzung nichtklassischer, meist komplexer Strategien. Zu diesem Bereich zählen unter anderem Hedgefonds, Rohstoffe oder Private Equity. Da 5% von 10.000 Euro nur 500 Euro sind, darf hier auch ein bisschen Abenteuerlust ins Spiel kommen.

 

(Bild: © fotomek/Fotolia.com)

 

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